Franziskusweg in Umbrien: von Assisi nach Rom - La Via di Francesco

Franziskusweg in Umbrien: von Assisi nach Rom
Etappen von Assisi nach Poggio Bustone und Greccio
Franziskusweg in Umbrien: von Assisi nach Rom
WanderwegeEin einziger Weg, verschiedene Richtungen.
Von Florenz, Rimini oder vom Heiligtum von La Verna aus kann man entscheiden, der Via di Francesco in Richtung Assisi und anschließend nach Rom zu folgen. Von den wilden und naturbelassenen Landschaften der ersten Etappen in der Toskana führt der Weg durch das sanfte Tal Umbriens bis nach Assisi, dem Herzen des Weges und der Heimat des heiligen Franziskus.
Von hier beginnt ein langer Abschnitt durch Olivenhaine und Hügelsiedlungen bis nach Spoleto, durch die Fascia Olivata Spoleto–Assisi, eine einzigartige Landschafts- und Kulturlandschaft Umbriens, geprägt von Kilometern terrassierter Olivenhaine, die sechs historische Ortskerne verbinden, von der FAO als Landwirtschaftliches Erbe von Weltrang (GIAHS) anerkannt und als UNESCO-Welterbe kandidiert.
Man durchquert das Tal des Flusses Nera und erreicht zunächst die Marmore-Wasserfälle und anschließend den Piediluco-See. Der Weg setzt sich in der Region Latium fort.
Der Weg führt zu den Orten, an denen Franziskus im Heiligen Tal von Rieti lebte und betete. Weiter geht es durch das herrliche Gebiet der Sabina bis zur Ewigen Stadt und dem Petersdom, Ziel von Millionen Pilgern aus aller Welt.
Um mehr über die Etappen der Franziskuswege in der Toskana, Emilia Romagna und Latium zu erfahren und zu entdecken:
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Etappe 17
Etappe 17a
Etappe 17b
Etappe 17c
Etappe 18
Etappe 19
Etappe 20
Etappe 21
Etappe 22
Etappe 23
Variante 23a
Variante 23b
Etappe 24
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asphalt : 15%
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schotterweg : 85%
Von Assisi, der Heimat des Heiligen Franziskus, geht es auf in Richtung Rom, dem Herzen des Christentums und der italienischen Kultur. Heutiges Ziel ist Foligno.Ausgangspunkt ist die Basilica Inferiore di San Francesco, vorbei geht es an der Basilica di Santa Chiara und durch die Porta Nuova aus der Stadt Assisi hinaus. Sie bleiben stets auf dieser Straße, die durch die neuen Wohngebiete von Assisi führt. Am Belvedere del Buon Ladrone vorbei wandert man durch die unberührte Natur der Wälder des Monte Subasio zur Linken und die von Menschenhand geprägte Landschaft mit Olivenhainen zur Rechten. Die Strecke verläuft hauptsächlich auf wenig befahrenen Nebenstraßen am Hang entlang. An der Weggabelung mit der Via degli Ulivi vorbei geht es links weg und an zwei Votivkapellen vorbei.Es beginnt ein sehr angenehmer Abschnitt mit einer herrlichen Aussicht auf das Tal von Assisi. Auf Asphalt- und Schotterstraßen gelangt man schließlich zur Maestà di Mascicone, einer Votivkapelle, bei der sich auch eine Trinkwasserquelle befindet. Kurz danach betritt man Spello durch die Porta Montanara. Das Städtchen und seine vielen Kunstwerke lohnen einen Besuch. Der Weg führt weiter nach Foligno.Der erste Streckenteil verläuft auf einer wenig befahrenen Asphaltstraße, in Foligno jedoch muss man Viale Firenze mit sehr hohem Verkehrsaufkommen überqueren. Weiter geht es über die Topino Brücke und auf die Piazza San Giacomo mit der gleichnamigen, dem Schutzheiligen der Pilger geweihten Kirche. Danach gelangt man zur Piazza della Repubblica, wo ein Gedenkschild an Franziskus erinnert, der die Stoffe seines Vaters verkaufte, um die Kirche San Damiano in Assisi wieder aufzubauen.
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asphalt : 35%
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Schotterweg : 65%
Von Assisi, der Heimat des Heiligen Franziskus, geht es auf Erkundung der weniger bekannten Stätte und Orte, an denen sich wichtige Episoden aus dem Leben des Franziskus zutrugen.Das Ziel ist Foligno. Ausgangspunkt ist Porta Perlici in Richtung der mitten in den Wäldern des Monte Subasio gelegenen Einsiedelei Eremo della Carceri. Weiter geht es auf engen, steinigen Pfaden durch die unberührte Natur des Regionalparks Subasio.Zwischen Stille und Lärm, Licht und Schatten, Stadt und Natur ist dies eine der anspruchsvollsten und zugleich malerischsten Strecken. Im ersten Teil ist eine gewisse Fitness gefragt, ist man aber oben im Flachen angekommen, wo sich eine schier endlos scheinende Ebene erstreckt, spürt man etwas Absolutes, einen grenzenlose Raum.Ein Gefühl, das ganz sicher zu den bleibenden Erinnerungen der Reise zählt. Der Weg führt weiter durch Eichen und Buchen am Bergkamm entlang, die Gefühle schwanken zwischen Erschöpfung und Freude.Der Weg führt dann schließlich hinab in Richtung Ebene, aus den Wäldern heraus durch Olivenhaine bis nach Spello, das direkt am Fuße des Subasio von Olivenbäumen gesäumt liegt. Man durchquert die Stadt und verlässt sie durch die wie viele andere Bauwerke aus römischer Zeit stammende Porta Consolare, die über die Jahrhunderte hinweg erhalten geblieben ist.Weiter geht es auf Asphaltstraßen Richtung Foligno, wo die Menschen Sie mit ihrer direkten, ruhigen Art herzlich willkommen heißen.
Diese Etappe führt durch die Orte der frühen franziskanischen Geschichte auf einer überwiegend flachen Strecke. Sie lädt dazu ein, die Verbindung zwischen Spiritualität, Agrarlandschaft und historischen Siedlungen zu erkennen und den Spuren des täglichen Lebens des heiligen Franziskus und der ersten Brüder zu folgen. Die Rückkehr von Cannara ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich. Nach dem Verlassen von Assisi führt der Weg in den Bosco di San Francesco, ein vom FAI restauriertes Naturgebiet. Der Durchgang durch den Wald bietet eine erste Annäherung an die franziskanische Botschaft des Respekts vor der Schöpfung und der Harmonie zwischen Mensch und Natur. Der Zugang erfordert eine Spende, alternativ kann eine öffentliche Route genutzt werden.
Nach dem Wald erreicht man die Basilika Santa Maria degli Angeli mit der Porziuncola, einem zentralen Ort der franziskanischen Spiritualität. Hier erkannte Franziskus seine Berufung, nahm seine ersten Gefährten auf und begründete den Orden. Der Besuch ist ein wesentlicher Bestandteil der Etappe.
Weiter führt der Weg nach Rivotorto mit den Resten des Tugurio, der Unterkunft der ersten Brüder. Dieser Ort vermittelt ein konkretes Bild des einfachen gemeinschaftlichen Lebens der frühen Franziskaner. Anschließend verläuft der Weg durch die umbrische Ebene zwischen Feldern, Kanälen und ländlichen Wegen in einer offenen Landschaft.
Cannara ist ein landwirtschaftlich geprägter Ort, bekannt für das Zwiebelfest, mit Möglichkeiten zur Rast. Von hier führt ein kurzer Abschnitt nach Piandarca, dem Ort der Predigt an die Vögel.
Die Etappe ist leicht. Die etwa 25 km lange Strecke sollte in ruhigem Tempo zurückgelegt werden. Sie kann in ein oder zwei Tagen organisiert werden. Die Rückkehr nach Assisi ist auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln möglich.
Der Weg folgt rückwärts der letzten Reise des heiligen Franziskus von Assisi in das Gebiet von Nocera Umbra, die er in den Tagen vor seinem Tod unternahm. Er verläuft entlang stiller Pfade, größtenteils im Schatten der Wälder des Naturparks Monte Subasio, eingebettet in eine Landschaft, die zur Langsamkeit, zum Innehalten und zur Reflexion einlädt. Wer sich entscheidet, über Nocera Umbra hinauszugehen, über die franziskanische Einsiedelei Romita bis nach Bagnara di Nocera Umbra und zur Engelshöhle, wird mit der Entdeckung eindrucksvoller und authentischer Orte fernab der üblichen Touristenrouten belohnt.
Diese Etappe besitzt einen starken symbolischen Wert und ist mit einem bedeutenden Ereignis im Leben des Heiligen verbunden. Den Franziskanischen Quellen zufolge sandten die Gemeinde und der Bischof von Assisi, als sie von seinem nahenden Tod erfuhren, eine feierliche Delegation von Rittern nach Bagnara. Franziskus wurde daraufhin zu Pferd in seine Heimatstadt begleitet, wo er den Transitus erlebte.
Der Weg beginnt in Assisi und führt nach der Rocca Minore allmählich in immer abgeschiedenere Landschaften, mit weiten Ausblicken auf das Tal des Tescio. Der Weg bietet Ausblicke auf die Rocca von Assisi sowie auf Weinberge und Olivenhaine und ermöglicht einen kurzen Abstecher zur Kirche von Satriano, die 1926 von der Compagnia dei Cavalieri an der Stelle des ehemaligen Dorfes errichtet wurde, wo Franziskus und die Ritter Halt machten.
Nach dem Passo Termine trifft man auf die Ruinen der Rocca di Postignano, einst Sitz der Grafen von Nocera, sowie auf das noch bewohnte Dorf Villa Postignano, das landwirtschaftlich geprägt war.
Nach Villa Postignano erreicht man Nocera Umbra. Der heilige Franziskus kam mehrfach durch diese Stadt, da sie ein strategischer Knotenpunkt der Via Flaminia Richtung Fano und Zugang zu einer kürzeren Route in die Marken war. Zeugnisse seines Aufenthalts sind eines der mittelalterlichen Stadttore sowie die Kirche San Francesco, heute städtische Pinakothek.
Der Weg führt weiter nach Bagnara und passiert spirituelle Orte wie die Einsiedelei Romita, die bereits früh die Anhänger des Heiligen aufnahm und ihn selbst im Sommer 1226 beherbergte. Von hier genießt man Ruhe und Stille sowie einen weiten Blick über Nocera Umbra und das Topino-Tal.
Nach der Einsiedelei durchquert man das mittelalterliche Dorf Le Cese, das nach dem Erdbeben von 1997 restauriert wurde. Von hier aus erreicht man über einen kurzen Abstecher die Wasserfälle des Flusses Topino, die Cascate de le Ferce. Der Weg führt durch den Wald zu den fünf Wasserfällen.
Von dort gelangt man zurück ins Topino-Tal und nach Bagnara. Laut den Franziskanischen Quellen wurde Franziskus hierher gebracht, um durch das gesunde Klima und heilende Wasser Linderung zu finden. Von hier wurde er von Rittern abgeholt und nach Assisi zurückgebracht.
Nach dem Besuch von Bagnara empfiehlt sich ein Abstecher zur Grotta di Sant’Angelo, einem hochgelegenen Heiligtum am Monte Pennino neben einer natürlichen Höhle mit Quelle. Hier hielt sich Franziskus im Sommer 1226 auf.
Am Ende der Etappe kann man in den Unterkünften von Nocera Umbra übernachten.
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asphalt : 60%
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schotterweg : 40%
Sie verlassen die Stadt Foligno durch die Porta Romana und folgen der Asphaltstraße auf der antiken Via Flaminia in Richtung Burg von Sant´Eraclio. Ein kurzer Stopp im Ort, um am imposanten Brunnen aus dem 16.Jahrhundert die Trinkwasservorräte aufzufüllen. Auf einem bequemen Feldweg wird die Wanderung fortgesetzt. Die Steigung steigt im weiteren Verlauf etwas an, ist aber problemlos zu bewältigen. Es geht weiter durch die Olivenhaine hindurch, um dann zurückzukehren auf die Asphaltstraße durch die kleinen Ortsteile Matigge und Santa Maria in Valle.Die Bars mit den älteren Einheimischen, die den Weg säumen, laden ein zu einer kurzen Pause, zum Gespräch und kulturellen Austausch mit den Leuten der Gegend. Von der kleinen Kirche in Santa Maria in Valle nimmt man eine angenehme Schotterstraße, die einen einmaligen Blick über die Valle Umbra liefert. Man verlässt den Pfad durch die Olivenbäume und macht sich an den Anstieg hinauf nach Trevi.Dieser Anstieg ist die letzte Hürde des Tages, lassen Sie es also im gemächlichen Rhythmus des Landes ganz ruhig angehen. Oben auf der Hügelkuppe thront Trevi mit seinen Klöstern und Bauwerken.Tun Sie sich und ihrem Körper am Abend etwas Gutes und würzen Sie Ihre Speisen mit den unvergleichlichen DOP Öl der Gegend.
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asphalt : 60%
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Schotterweg : 40%
Die Entfernung zwischen Trevi und der Burg von Poreta ist für jedermann zu bewältigen, aber angesichts der vielen Aufs und Abs über die Hügelsind ein langsamer, gleichmäßiger Schritt sowie ein paar Pausen zur Erholung angebracht.Von Trevi geht zunächst nur bergab bis zum Kloster Madonna delle Lacrime, das einen Besuch lohnt, sofern es geöffnet hat. Hier verlassen Sie die Asphaltstraße und gehen auf einem Panoramapfad weiter.Durch die kleine Ortschaft Alvanischio hindurch geht es dann wieder bergauf, inmitten von Olivenbäumen und den mit niedrigen Steinmauern halbrund angelegten Terrassen, die beinahe wie Pflanzgefäße wirken.Um den Olivenanbau in einer schwierigen Umgebung zu ermöglichen, hat der Mensch ein komplexes Wasser-Landwirtschafts-System entwickelt, das in der Geschichte der mediterranen Landwirtschaft zu einer bedeutendsten Errungenschaften schlechthin zählt.An der Quelle im Ortsteil Camponi angekommen geht es weiter auf Asphalt- und Schotterwegen zu einem antiken Kloster.Dann führt der Weg bergab in Richtung Burg von Campello, die mit ihren weißen Mauern aus der Landschaft heraussticht.Ein kurzer Halt in Lenano, um die Wasservorräte aufzufüllen, und dann folgen Sie weiterhin der mit zahlreichen, der Muttergottes gewidmeten Wegkapellen gesäumten Strecke.Eine Asphaltstraße führt bergab direkt bis Poreta, dem heutigen Ziel.Wer möchte, kann auch die Burg von Poreta erklimmen, die eigentlich bereits zur nächsten Etappe zählt.
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asphalt : 65%
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schotterstraße : 30%
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nicht asphaltiert : 5%
El paisaje es el del Valle Spoletana, que suscitó la admiración de Francisco.
No debéis dejar de visitar la iglesia de San Salvatore, patrimonio Unesco, en la entrada de la ciudad.
El recorrido en dirección a Spoleto presenta en el primer tramo alguna subida que afrontar con ritmo lento, después es todo bajada y llanura. Desde Poreta se sube hacia el antiguo castillo encima de la colina. Rodeando las antiguas murallas se llega a la loc. La Piaggia, donde podéis beber en la fuente situada al lado de un edículo votivo. Se sigue a lo largo de un sendero estrecho en el bosque para luego salir a la loc. Osteria, el topónimo recuerda la existencia de una antigua posada para los viajantes. Después del breve tramo andando, se retoma en subida protegidos por la sombra de la densa vegetación. La subida lleva a Bazzano Superiore, donde se puede tomar un tentempié y abastecerse de agua en la fresca pineda enfrente de la iglesia. Las subidas se han terminado, y empieza el sendero en bajada entre los bosques. Una vez llegados al castillo de Eggi, se pueden visitar las pinturas al fresco de Lo Spagna conservadas en la iglesia de San Giovanni Battista. El recorrido sobre asfalto atraviesa los campos y permite descubrir la Basílica de San Salvatore, de época longobarda y patrimonio Unesco. Se camina hacia la magnífica plaza del Duomo, punto de llegada de la etapa.
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asphalt : 30%
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schotterweg : 70%
Der Weg von der Valle Spoletana in die Valnerina verläuft ausschließlich durch die Natur.Eine Bergetappe, bei der es einen beachtlichen Höhenunterschied zu bewältigen gilt. Der Frieden und die Spiritualität des Bosco Sacro auf dem Monteluco und der zahlreichen franziskanischen Einsiedeleien erleichtern dem Pilger jedoch den beschwerlichen Weg. Denken Sie daran, für unterwegs ausreichend Wasser mitzunehmen, Es ist einer der Streckenabschnitte, der Ihnen sicherlich für immer in Erinnerung bleiben wird.Von Spoleto gelangt man zur Rocca Albornoziana mit ihrem Panoramarundweg, auf dem den Pilger dieselben Worte überkommen, die bereits der Heilige Franziskus ausrief:Nihil iucundius vidi valle mea spoletana(niemals sah ich etwas Schöneres als das Spoletiner Tal).Der Weg führt über den Ponte delle Torri, das imposante Aquädukt, das die Stadt mit dem Heiligen Wald des Monteluco verbindet. Von hier geht es bergauf durch die dichte Vegetation Jahrhunderte alter Steineichen.War er bereits für die Römer ein heiliger Wald, siedelten sich ab dem 5. Jahrhundert nach Christus auf dem Monteluco syrische Eremiten an. Der Heilige Franziskus selbst verbrachte hier lange Zeiträume, und so wurde ihm der Monteluco zu einer seiner liebsten Stätten, an der er ein Kloster gründete.Dieser Ort hat eine eigene Seele, ein Stopp ist ein wirkliches Muss für Alle, die auf der Via unterwegs sind. Dann führt der Weg weiter zu seinem höchstgelegenen Punkt Forca di Castel del Monte. Ab hier geht es durch dichte Wälder mit verborgenen Einsiedeleien hinab Richtung Valnerina bis nach Ceselli.
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asphalt : 70%
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schotterweg : 30%
Die Strecke verläuft ganz im Flachen und folgt den Windungen des Flusses Nera.In Ceselli überquert man die SS 209 – Valnerina und gelangt über eine kleine Brücke in den Ortsteil Osteria di Ceselli. Ab hier beginnt die Wanderung durch den Flusspark des Nera. Man wandert in der Flussniederung, durch die der Nera plätschert und in der sich schroffe Felswände, Felder und wilde Wälder abwechseln.In Colleponte kann man an der Trinkwasserquelle auf der Piazza seine Wasservorräte auffüllen, um dann auf dem Schotterweg weiterzuwandern. Man verlässt die Ortschaft und geht weiter, bis man auf der gegenüberliegenden Seite die Abtei San Pietro in Valle mit ihrem imposanten Campanile erblickt.Wenn es die Zeit erlaubt, lohnt ein Abstecher, folgen Sie von Macenano aus der rot-weißen Beschilderung des CAI. Sie kommen durch ein Gatter, das Sie aus Respekt der lokalen Gepflogenheiten wieder schließen sollten, und erreichen ein altes, rotes Landhaus, das im tiefen Grün des Tals einen abwechslungsreichen Farbtupfer darstellt.Ein einer weiteren Trinkwasserquelle vorbei erreicht man Arrone, das bereits von den Römern gegründet wurde.Die Nähe zum Fluss und zu den berühmten Marmore Wasserfällen haben aus der kleinen Ortschaft ein bedeutendes Wassersportzentrum, unter anderem für Kanu und Kajak, gemacht.
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asphalt : 25%
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schotterstraße : 75%
Die Route ist anfänglich für jedermann zugänglich, nach den Marmore fällen verläuft der Weg mit einigen Anstiegen durch den Wald.Ausgangspunkt ist Arrone, es geht am Franziskanerkloster vorbei am Nera entlang. Der Nera ist unser Begleiter, sein kühles Wasser bringt uns im Sommer angenehme Erfrischung. In knapp 6 Kilometern erreicht man den spektakulären Marmore Wasserfall, der sich aufgrund des bewundernswerten Naturschauspiels zur Rast anbietet. Nun geht es bergauf, vom Nera weg, bis man zum Flüsschen Velino kommt, das uns weiterhin begleitet.Ohne große Mühen kommt an zum Piediluco See und dem gleichnamigen Ort, der das Ziel der heutigen Etappe ist. Gemächlichen Schritts wandert man am See entlang.Und schon nach kurzer Zeit betritt man den Ort. Piediluco und der zauberhafte See sind die letzte Etappe, bevor Sie Umbrien in Richtung Heiliges Tal von Rieti und Richtung Rom verlassen.
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asphalt : 50%
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schotterstraße : 50%
Diese Etappe ist die erste der Routenvariante der Via di San Francesco in Richtung Rom, die den Eintritt in das Heilige Tal von Rieti über das Heiligtum von Greccio ermöglicht. Die folgenden Etappen sind Terni – Stroncone – Greccio und Greccio – Rieti in Latium, wo die Variante wieder auf die Hauptroute trifft, die vom Piediluco-See und von Poggio Bustone kommt.
Von Arrone aus folgt man der Hauptroute der Via di Francesco. Nach dem Passieren des Franziskanerklosters gelangt man in den charakteristischen Ort Casteldilago.
Die Strecke ist eben und verläuft entlang des Flusses Nera. An der Weggabelung ist besondere Aufmerksamkeit erforderlich. In Richtung Piediluco geht es leicht bergauf weiter. Um der Richtung nach Terni zu folgen, ist Vorsicht geboten: In der Nähe der Kasse der Marmore-Wasserfälle folgt man der Beschilderung zum Aussichtspunkt Pennarossa (Weg Nr. 4) und anschließend nach San Liberatore. Hinweis: Zum Zeitpunkt der Texterstellung ist der Weg Nr. 4 Pennarossa wegen eines Erdrutsches gesperrt (bitte die offizielle Website der Marmore-Wasserfälle konsultieren).
Die empfohlene Route führt mit gleichmäßiger Steigung den Berg hinauf und bietet von zwei Panoramaterrassen einen vollständigen Frontalblick auf alle drei Wasserfälle. Teilweise ist der Anstieg bis San Liberatore anspruchsvoll. Es wird empfohlen, den Aufstieg in langsamem Tempo zu bewältigen; der restliche Teil der Strecke ist einfacher.
Ab San Liberatore beginnt ein langer Abstieg entlang von Nebenstraßen.
Nach der Durchquerung der modernen Vororte von Terni erreicht man die lebendige und angenehme Altstadt.
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asphalt : 55%
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Schotterstraße : 40%
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Saumpfad : 5%
Von der in einer Ebene gelegenen Stadt Terni aus führt der Weg kontinuierlich aufsteigend nach Stroncone. Von hier aus geht es weiter über grüne Felder und durch grüne Wälder, wo Latium beginnt.Teilen Sie sich Ihre Kräfte im ersten Streckenteil gut ein und genießen Sie dann die herrliche Landschaft. Sie lassen die Kathedrale von Terni hinter sich und verlassen das Stadtzentrum in Richtung Valentinsbasilika, wo die sterblichen Reste des Schutzpatrons der Liebenden aufbewahrt werden. Die Strecke verläuft stetig bergan.Schritt für Schritt entfernt man sich von der Stadt und erreicht schließlich das mittelalterliche Stroncone, das zu den schönsten Orten Italiens zählt. Der Heilige Franziskus selbst kam 1213 nach Stroncone, wo man ihm eine Kapelle widmete. Weiter geht es auf einer der schönsten Strecken der gesamten Route in Richtung Greccio.An der Kirche Madonna di Colleponte und der suggestiven Kapelle Madonna del Tresto vorbei wandert man auf einem angenehmen Maultierpfad. Gedenktafeln am Wegesrand verweisen auf die Durchreise des Heiligen Bernhard von Siena. Nach ein paar Abschnitten auf Asphalt erreicht man die zur Rast einladende Ebene “Prati di Stroncone”.Von hier aus sind es noch etwa 4 km bis zum mitten im Grünen gelegenen Greccio, das einen erhabenen Blick über das gesamte Tal von Rieti bietet. Das Heiligtum von Greccio in Latium ist einer der Orte, an denen die franziskanische Spiritualität spürbar ist; man sollte sich mindestens ein paar Stunden Zeit nehmen, um diesen Ort in Ruhe zu genießen.
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asphalt : 36%
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schotterstraße : 34%
Der Weg führt weiter auf einem Pfad zwischen Wiesen und Wacholdersträuchern bis nach Morro Reatino; von dort geht es in Richtung Rivodutri weiter zum Franziskus-Buchenbaum. Der Volksüberlieferung nach suchte Franziskus während eines schweren Unwetters Schutz unter einer Buche, die sich – durch Gottes Willen – mit ihren Ästen wie ein Schirm über ihn beugte; ihre außergewöhnliche Form macht diesen Baum einzigartig.
Von der kleinen Kapelle des heiligen Franziskus bei Cepparo folgt man der Schotterstraße bis zum franziskanischen Heiligtum San Giacomo in Poggio Bustone, wo Franziskus die Menschen mit den Worten begrüßte: „Guten Morgen, gute Leute“. Wenn man das Kloster verlässt und auf einem Waldweg bergaufsteigt, der von sechs kleinen Kapellen gesäumt ist, die um 1650 zum Gedenken an verschiedene Wunder errichtet wurden, erreicht man das Sacro Speco; die Grotte, in der Franziskus betete, ist heute in eine kleine Kirche eingebettet, die unter einer Felswand liegt und vom Wald verborgen ist.