Der Franziskusweg in Umbrien: von Rom nach Assisi - La Via di Francesco

Der Franziskusweg in Umbrien: von Rom nach Assisi
Etappen von Poggio Bustone und Greccio nach Assisi
Der Franziskusweg in Umbrien: von Rom nach Assisi
WanderwegeDer Franziskusweg führt die Pilger von Rom nach Assisi, durchquert das Heilige Tal von Rieti im Latium und tritt in Umbrien ein – eine Region, die den Weg bis zum endgültigen Ziel begleitet: Assisi, Geburtsstadt des heiligen Franziskus und eine echte Stadt-Wallfahrtsstätte.
Die zwei Zugänge nach Umbrien
Vom Heiligen Tal aus gelangt man über zwei Routen nach Umbrien:
- Poggio Bustone → Lago di Piediluco
Vom Heiligtum von Poggio Bustone führt der Weg zum eindrucksvollen Lago di Piediluco, einem natürlichen Tor nach Umbrien. Für eine Beschreibung der Route siehe Etappe 7 – Von Poggio Bustone nach Piediluco
- Greccio → Stroncone → Terni
Vom Heiligtum von Greccio verläuft der Weg über die Prati di Stroncone bis nach Terni, der Stadt des heiligen Valentin. Für eine Beschreibung der Route siehe Variante V.1 – Von Greccio nach Terni
Die beiden Routen treffen bei den Marmore-Wasserfällen wieder aufeinander und führen weiter in Richtung Arrone, entlang des Flusses Nera durch die Valnerina.
Der Weg durchquert die Valnerina und berührt die Ortschaften Arrone, Ferentillo und Ceselli. Nach der Überquerung des Monteluco-Rückens, mit seinem Heiligen Wald und dem franziskanischen Heiligtum, erreicht man das Tal von Spoleto, das Franziskus besonders am Herzen lag:
„Nihil iucundius vidi valle mea spoletana“.
Die Route verläuft weiter durch das sanfte umbrische Tal und verbindet Orte von großer künstlerischer und landschaftlicher Schönheit wie Spoleto, Poreta, Trevi, Foligno und Spello. Die umbrische Landschaft, geprägt von landwirtschaftlicher Arbeit und Geschichte, bietet den Pilgern Produkte und Aromen, die eng mit dem Gebiet verbunden sind.
Der Weg endet in Assisi, wo empfohlen wird, mindestens einen ganzen Tag für ein Erlebnis von großem historischem, künstlerischem und spirituellem Wert einzuplanen.
Um mehr über die Etappen des Cammino di Francesco in Latium zu entdecken und zu erfahren: Klicken Sie hierEtappe 7
Routenvariante 6B
Routenvariante 6C
Etappe 8
Etappe 9
Etappe 10
Etappe 11
Etappe 12
Etappe 13
Etappe 14
Etappe 14a
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asphalt : 36%
Man verlässt das Heilige Tal vom Heiligtum von Poggio Bustone aus und betritt Umbrien.
Die Schwierigkeit der Etappe liegt im teils steilen Anstieg zum Faggio di San Francesco, doch die Mühe wird durch die kraftvolle Ausstrahlung dieses uralten Baumes belohnt, an dessen Fuß man eine Pause einlegen kann.
Der Überlieferung nach wurde der Poverello an diesem Ort plötzlich von einem heftigen Unwetter überrascht. Franziskus suchte Schutz unter einer Buche, die ihre Äste auf wundersame Weise wie einen Regenschirm über ihn beugte. Sicher ist, dass auch heute nach dem langen Aufstieg kein Pilger widerstehen kann, am Fuß dieses beeindruckenden Baumes zu verweilen, wie die zahlreichen an den Ästen hinterlassenen Gegenstände zeigen.
Im weiteren Verlauf führt der Weg über äußerst angenehme Pfade und Saumpfade, begleitet von herrlichen Ausblicken auf die Seen Lungo und Ripasottile sowie auf die Ebene von Rieti.
Entlang der Etappe liegt das kleine Dorf Labro, das sich hervorragend als Rastplatz eignet.
Hoch oben und in der Ferne erscheint das Schloss von Piediluco, während der Weg eben weiter in Richtung des Ortes verläuft.
Den Pilger empfängt schließlich der Piediluco-See, der oft von Künstlern der Grand Tour verewigt wurde und wo das Heiligtum die Erinnerung an den Durchzug des Schutzpatrons Italiens und der Ökologie bewahrt.
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asphalt : 40%
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asphalt : 55%
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schotterweg : 40%
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steinpflaster : 5%
Der Weg beginnt mit einem allmählichen Anstieg und führt dann eben weiter zwischen Hainbuchen und Kastanien, ohne Abzweigungen, über die Wiesen von Stroncone.
Entlang des Weges findet man mehrere Gedenktafeln an Orten, die mit dem Aufenthalt des heiligen Bernhardin von Siena verbunden sind und von der Franziskanerfamilie von Stroncone erstellt wurden.
An der kleinen Kapelle Madonna del Tresto, reich an Votivgaben, geht es weiter auf dem Pfad, der mehrmals die asphaltierte Straße kreuzt, bis man die Kirche Madonna di Colleponte erreicht. In weniger als 1 km gelangt man zur Piazza della Libertà in Stroncone und kurz darauf zum Heiligtum des heiligen Franziskus von Assisi.
Der Weg führt weiter in Richtung Terni und ins Tal, schattig und mit Ausblicken auf die Landschaft.
Am Stadtrand von Terni erreicht man die Basilika des heiligen Valentin, Schutzpatron der Liebenden weltweit und der Stadt Terni, in der sein Heiliger Körper noch aufbewahrt wird – der ursprüngliche Begräbnisort aus dem 3. Jahrhundert n. Chr.
Von dort überquert man die Brücke über den Fluss Nera und geht weiter bis zur Kathedrale von Terni und anschließend zur Kirche San Francesco.
Von Terni aus verbindet sich der Franziskusweg mit dem Weg der Franziskanischen Protomärtyrer und zum Weg des heiligen Valentin.
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asphalt : 50%
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schotterweg : 50%
Von der Stadt des Heiligen Valentin macht man sich auf in Richtung Assisi. Der Weg führt aus der ebenen Stadt Terni hinaus und hinein in das grüne Tal des Nera bis zum imposanten Marmore Wasserfall.
Der erste Abschnitt beim Verlassen der Stadt führt durch das Stadtrandgebiet und bereits nach weniger als 6 km lässt man den Trubel der Stadt hinter sich, um in die Natur Umbriens zurückzukehren. Die Strecke steigt allmählich bis zur Ortschaft San Liberatore an und folgt dabei Nebenstraßen mit geringem Verkehrsaufkommen. Am Aussichtspunkt Pennarossa beginnt anschließend ein angenehmer Abstieg in Richtung der Marmore-Wasserfälle, die sich dem Blick des Pilgers schon aus der Ferne zeigen.
Hinweis: Zum Zeitpunkt der Texterstellung ist der Weg Nr. 4 Pennarossa wegen eines Erdrutsches gesperrt (bitte die offizielle Website der Marmore-Wasserfälle konsultieren).
Ein Besuch der Marmore-Wasserfälle und ihres Parks mit zahlreichen Wanderwegen wird empfohlen (die Zeiten der Wasserfreigabe prüfen). Für Pilger mit Pilgerausweis ist ein ermäßigter Eintritt vorgesehen.
Vom unteren Zugang zu den Wasserfällen überquert man die Ponte Canale und folgt einer äußerst angenehmen ländlichen Schotterstraße, die sanft entlang der Strömung des Flusses Nera ansteigt. Weiter vorne schließt sich der Weg wieder an die Route vom Piediluco-See in Richtung des Dorfes Arrone an, einem der Schönsten Dörfer Italiens. Dieser Abschnitt der Etappe, durch enge und felsige Täler mit dem Fluss Nera als Begleiter, ist sehr einfach und angenehm.
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Asphalt : 25%
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Schotterweg : 75%
Auf dieser 13 Kilometer langen Strecke kommt man Franziskus durch das Erfahren und Erleben der Natur ganz nah: stets mit dabei ist Schwester Wasser, das mit den Worten des Franziskus als “gar nützlich und demütig und kostbar und keusch” gepriesen wird.Von der erhabenen Landschaft des Piediluco Sees aus wandert man am Ufer des Flusses Velino entlang, der in den Marmore Wasserfall, einen der höchsten Wasserfälle Europas, übergeht.Der Wasserfall ist ein wahres Schauspiel der Natur und der Weisheit des Menschen. Durch den oberen Zugang hat man Zutritt zu den zahlreichen Pfaden, die einen spektakulären Blick auf den Marmore Wasserfall ermöglichen.Dann führt der Weg zwischen Feldern eben weiter und am kühlen Nera entlang ins Naturschutzgebiet Valnerina. Entspannt erreicht man schließlich die Ortschaft Arrone, die zu den 100 schönsten Dörfern Italiens zählt.Die Route weist keine besonderen Schwierigkeiten auf und hilft, die Muskeln vor dem anspruchsvollen Abschnitt von Ceselli nach Spoleto zu entspannen und zu lockern.
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asphalt : 15%
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schotter : 85%
Von der Pfarrkirche Santa Maria Assunta in Arrone führt der Franziskusweg flussaufwärts durch das enge Neratal. Rechts vom Weg Felsen und Klippen, die von den Bergen ins Tal reichen, links vom Weg das Plätschern des kristallklaren Flüsschens.In der Ferne taucht Ferentillo mit den beiden Burgen und Mattarella auf, die sich am Monte Sant‘Angelo und Monte Gabbio gegenüberstehen.Lohnenswert ist ein Besuch des ungewöhnlichen “Mumienmuseums” in der Krypta der Kirche Santo Stefano. Es heißt, dass sich unter den konservierten Leichen auch die Körper zweier Pilger aus Fernost befinden, die auf Durchreise in Umbrien waren. Man verlässt die Ortschaft und wandert weiter durch das Tal, bis man auf der gegenüberliegenden Seite die Abtei San Pietro in Valle mit ihrem imposanten Campanile erblickt.Wenn es die Zeit erlaubt, lohnt ein Abstecher. In der Abtei befinden sich ganz außergewöhnliche Kunstschätze. Kurz darauf gelangt man nach Ceselli, das auf der anderen Seite des Flusses auf einem flachen Hügel liegt.
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asphalt : 30%
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schotterweg : 70%
Ausgangspunkt ist Ceselli, von hier durchquert man die Valle di Pontuglia und dann beginnt ein ca. 8 km langer anspruchsvoller Anstieg hinauf zum Pass von Castelmonte. An einigen Stellen wird der Weg sehr steil und man sollte ihn langsam, aber gleichmäßig angehen und sich der schönen Wälder und malerischen Ausblicke aufs Neratal zu erfreuen. Man durchläuft die Gassen der verlassenen Ortschaft Sensati.Die Ankunft im Bosco Sacro, dem Heiligen Wald auf dem Monteluco mit Franziskaner-Einsiedelei, ist ein Vorgeschmack auf die immense Freude, die den Pilger bei der Ankunft in Assisi überkommt. Ein unwahrscheinlich suggestiver Ort, an dem man etwas verweilen und innehalten sowie die schlichten Zellen des Konvents besichtigen sollte. Von hier führt der Weg bergab nach Spoleto.Der Weg ist gesäumt von hübschen Gebetskapellen und zahlreichen Einsiedeleien, die ursprünglich von syrischen Frühchristen bewohnt waren: Eremo San Girolamo, Eremo delle Grazie, die Kirche San Paolo Protoeremita. Der Abstieg ist mitunter steil und führt über breite Stufen. Unten angekommen steht man am Ponte delle Torri, der die Stadt über eine schwindelerregende Schlucht mit dem umliegenden Wald verbindet.Am Fuße der Rocca Albornoziana angekommen sind es nur wenige Schritte bis zur Kathedrale von Spoleto mit ihrer tollen Fassaden und einem der wenigen, noch erhaltenen handschriftlichen Briefe des Heiligen Franziskus. Die ehemalige Hauptstadt des langobardischen Herzogtums ist mit ihrem reichen künstlerischen und kulturellen Erbe einen Besuch wert.
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schotterstraße : 30%
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asphalt : 65%
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nicht asphaltiert : 5%
Der erste Teil ist unproblematisch, mit starkem Gefälle an einigen Stellen. Von der Kathedrale von Spoleto aus lässt man die historische Altstadt an der Via delle Mura Ciclopiche entlang hinter sich.Am Anfang lohnt ein kurzer Umweg zur Basilika San Salvatore, die als einzigartiges Beispiel langobardischer Architektur ins Weltkulturerbe der UNESCO aufgenommen wurde.Weiter geht es auf von Eichen gesäumten Nebenstraßen, man lässt den Verkehr der Stadt hinter sich und wandert hinein in die Campagna. Die Landschaft hat sich verändert: Von den waldigen Bergen der Valnerina geht es nun eben neben den mit Olivenhainen übersäten Hängen dahin, der Blick schweift über Trevi bis nach Assisi, auf der gegenüberliegenden Seite von den Monti Martani bis nach Montefalco. Nun geht es hinauf zu den Ortschaften Eggi, Bazzano Inferiore und Superiore, wo Bänke und Tische zu einer erholsamen Rast einladen.Es geht wieder hinab durch Felder und Wiesen, immer der Beschilderung nach an einem Wald aus Aleppo-Kiefern vorbei. Einem angenehmen Pfad folgend erkennt man in der Ferne bereits den Campanile der Kirche von Poreta.Vorsicht an der Asphaltstraße: die Wegweiser zeigen nach rechts zur Burg von Poreta hinauf, die einen Besuch lohnt und eine wunderschöne Aussicht bietet. Oder Sie missachten die Beschilderung und biegen nach links in Richtung Campanile, wo Sie bereits nach kurzem inPoretaeintreffen.
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asphalt : 60%
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schotterstraße : 40%
Der Weg führt auf Schotter- und einigen Nebenstraßen durch die vom Olivenanbau geprägte Landschaft. Man kommt vorbei an Campello Alto mit seinen charakteristischen Mauern.Hier liegt der Konvent der Padri Barnabiti, die nach den Regeln der Meditation und des Schweigens leben. Weiter geht es auf einem steinigen Weg steil hinauf durch Olivenbäume bis zur Franziskaner-Einsiedelei Eremo delle Allodole, wo eine Franziskanergemeinschaft nach den Regeln ihrer Gründerin, Schwester Maria, lebt.Durch ein Tor betritt man einen Wald mit Einsiedelei und Grotte, wo sich Franziskus der Legende nach unterwegs aufhielt (bitte Schweige- und Gebetszeiten beachten).Der Weg führt weiter auf und ab, bis man in der Ferne den Ort Bovara mit der Kirche San Pietro erkennt, die Stätte der Vision des Fra’ Pacifico. Es geht hinauf bis ins auf einem Hügel thronende Trevi. Kurz vor der Ankunft im Ort lohnt sich ein Halt in der Kirche Madonna delle Lacrime.Der alte Ortskern ist sehenswert, insbesondere der Museumskomplex San Francesco mit dem Olivenölmuseum, das Archäologische Museum, die Kirche mit einer wertvollen Orgel aus dem 16. Jahrhundert sowie die Pinakothek mit einer ergreifenden Muttergottes mit Kind des Pinturicchio.
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asphalt : 60%
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schotterweg : 40%
Eine einfache Strecke, die nur das letzte Stück nach Foligno an einer stark befahrenen Straße entlang führt.Hier ist Vorsicht geboten. Der große Tag der Ankunft in Assisi rückt immer näher. Man lässt die historische Altstadt von Trevi und das Konvent San Martino hinter sich und nimmt abwärts einen Pfad nach Collecchio. Durch terrassenförmig angelegte Olivenhaine geht es stetig hinab ins Tal.Der Weg verläuft auf Asphalt- und Schotterstraßen, aber stets in der Sonne (immer Hut und ausreichend Wasser mitführen).Es geht leicht bergab, an einigen schönen, für Umbrien typischen Marienkapellen vorbei. In San Clemente stößt man auf ein Feldkirchlein auf einem mit Olivenbäumen bedeckten Hügel, ein Ort, der zur Rast einlädt. Kurz darauf gelangt man zur Porta Romana und in die Altstadt von Foligno.Über den eleganten Corso Cavour erreicht man die berühmte Piazza mit dem Dom San Feliciano, wo ein Schild daran erinnert, dass Franziskus an diesem Ort, als er noch Händler war, die Stoffe des Vaters verkaufte, um die Kirche San Damiano zu sanieren.
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asphalt : 85%
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schotterweg : 15%
Ist man auch geneigt, sich zum Ziel hin zu beeilen, so empfehlen wir dennoch einen gemächlichen Schritt, um diesen letzten Teil des Wegs in vollen Zügen genießen zu können. Ausgangspunkt ist die Kathedrale von Foligno.Über die Piazza San Giacomo mit der gleichnamigen, dem Schutzpatron der Pilger geweihten Kirche geht es über die Brücke über den Fluss Topino aus der Stadt hinaus. Nach etwa 6 Kilometern auf Nebenstraßen kommt man durch die monumentale Porta Consolare nach Spello. Das Städtchen und seine vielen Kunstwerke lohnen einen Besuch.Von Spello aus hat man die Wahl zwischen der anspruchsvolleren Strecke, die fast ausschließlich in den Wäldern des Regionalparks Monte Subasio verläuft, oder einem Weg auf halber Höhe.Dazu verlässt man die Stadt durch die Porta Montanara, dann geht es heiter an den Hängen des Monte Subasio auf der Via degli Ulivi weiter. Ein einziger, langgezogener und somit nicht allzu anstrengender Anstieg. In Assisi angekommen einen sich die Wege des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara. So kommt man zunächst zur Basilika Santa Chiara, dann zur Franziskusbasilika. Schließlich wird man am Ende des Wegs im Halbschatten der Unteren Basilika vor dem Grab des Heiligen Franziskus für alle Mühen entlohnt.Es geht weiter hinab Richtung Basilika Santa Maria degli Angeli, in der sich die Porziuncola befindet. Hier entstand die erste Franziskanergemeinschaft. In Assisi und Umgebung gibt es so viele Franziskusstätten, dass man mindestens einen Tag benötigt, um sie besuchen und in sich kehren zu können.
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asphalt : 35%
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schotterweg : 65%
Der erste Teil der Strecke von Foligno bis Spello stimmt mit dem des Abschnitts Foligno – Assisi überein.Man verlässt Spello durch die Porta Montanara und geht weiter auf der Via Bulgarella. An einem Trinkwasserbrunnen vorbei, an dem man seine Wasservorräte auffüllen kann, geht es auf einer Schotterstraße links hinauf.Beginnt ein langer Anstieg mit steilen Stücken, auf denen ein ruhiger, gleichmäßiger Pilgerschritt gefragt ist. Weiter führt der Weg auf einer Schotterstraße durch Olivenhaine (im Sommer immer an Sonnenschutz denken).An Wäldern entlang geht es den Monte Subasio hinauf. Am Gipfel dieses imposanten Bergs angekommen wird man mit einer der schönsten Aussichten des gesamten Wegs für seine Mühen belohnt. Nun steigt man wieder hinab zur Einsiedelei Eremo delle Carceri, eine den Pilgern besonders teure Stätte. Diesen Ort zu Fuß zu erreichen lässt den Wanderer bereits die große Freude erahnen, die einen bei der Ankunft an der Basilika überkommt.Weiter geht es bergab an der Rocca Minore von Assisi, der sogenannten Rocchicciola vorbei. In Piazza Matteotti angekommen durchquert man die mittelalterlichen Gassen von Assisi. Man betritt das Gran des Heiligen Franziskus der das große Portal der unteren Basilika, und nach tagelanger Wanderung darf man den Rucksack endlich beiseitelegen.Sie sind am Ziel angekommen, und nach einem besinnlichen Besuch vor dem Grab des Heiligen Franziskus darf man sich ganz der Freude über die Ankunft hingeben. In Assisi und Umgebung gibt es so viele Franziskusstätten, dass man mindestens einen Tag benötigt, um sie besuchen und in sich kehren zu können.